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Die Geschichte des Hanfes – viel mehr als ein Rauschmittel

Lass mal einen rauchen gehen! Kennen Sie diese Sätze, den Geruch von „Gras“? Vielleicht aus Schulzeiten, dem eigenen Leben? Doch Hanf steht nicht nur für den rauschartigen Zustand, den man dank des THC-Gehalts bekommt, sondern auch für Nachhaltigkeit und für eine der ältesten Kulturpflanze der Welt.

Cannabis ist illegal – CBD ist legal

Cannabis bezeichnet den Namen der indischen Hanfpflanze, die den berauschenden Wirkstoff THC (Tetrahydrocannabinol) enthält. Man unterscheidet hier zwischen zwei verschiedenen Cannabis-Sorten. Dem Haschisch und dem Marihuana. Beide Sorten enthalten THC, werden jedoch auf verschiedene Art gewonnen. Das Haschisch gewinnt man aus den Drüsenhaaren der weiblichen Hanfpflanze, während man das Marihuana aus der getrockneten Blüte, den Blättern und dem Stängel erhält. Beide Varianten werden zumeist mit Tabak, Marihuana jedoch auch als roher „Gras-Joint“ konsumiert.
Der Besitz, der Handel, sowie der Anbau der Hanfpflanze ist in Deutschland illegal und strafbar, jedoch ist es derzeit vollkommen legal CBD Öl zu kaufen, berichtet das CBD Ratgeberportal CBD-Infos.com.

CBD (Cannabidiol) hingegen ist völlig legal, da hier die THC Grenze unter 0,2 % liegt. Hierbei handelt es sich um ein Hilfsmittel, das keinerlei berauschende Wirkung hervorruft. CBD wird aus den Blättern und Blüten der Hanfpflanze gewonnen und dann gefiltert, bis der THC Gehalt bei unter 0,2 Prozent liegt. Laut vieler Studien soll CBD eine medizinische und therapeutische Wirkung haben.
Es kann schmerzlindernd wirken, bei Einschlafstörungen helfen, oder auch entspannen und die Psyche beruhigen. Zudem kann es bei Übelkeit helfen. Viele Leute schwören auf die positive Wirkung von Cannabis Öl. Zwar wird es im Moment noch nicht auf Rezept verschrieben, doch CBD ist in der medizinischen und der therapeutischen Spalte stark im Kommen.

Hanf ist eine der ältesten Heil und Nutzpflanzen

In China nutzte man die Hanfpflanze; Stängel, Blüten und Blätter, bereits vor mehr als 10.000 Jahren als pflanzliche Arznei gegen beispielsweise Rheuma, Malaria oder auch Schlafstörungen. Die Ägypter und Griechen fertigten sich aus den Fasern der Hanfpflanze Gewänder und Kleidung an, erkannten zudem schnell die berauschende Wirkung von Cannabis in Form von Keksen und Kuchen.
1455 druckte Gutenberg außerdem seine weltberühmte Bibel auf reines Hanfpapier. Die Hindus schwören bis heute auf die positive Wirkung der Pflanze, als Anwendung gegen das Böse. Der Geruch der Pflanze soll Ihnen als Schutz gegen das Böse dienen. Doch schon in Mitte des 19. Jahrhunderts stand Hanf in großer Konkurrenz zur Baumwoll-Industrie. Da Hanfpflanzen auf fast jedem Boden gedeihen können, von Tropen bis zur eisigen Kälte Sibiriens, haben sie keinen langen Transportweg. Ganz im Gegensatz zur Baumwolle, die tausende Kilometer bis nach Deutschland zurücklegen muss. Die Baumwoll-Industrie hatte zu dieser Zeit Angst, von dem Nutzen der Hanfpflanzen überrollt zu werden, da es zu dieser Zeit für jeden Bürger möglich war, im eigenen Garten Hanfpflanzen anzubauen. Schon 1968 wurde Hanf aus diesem Grund in Deutschland vollständig verboten.

Hanfpflanzen können bis zu 4 Meter hoch wachsen. In der Wachstumsphase setzt eine Pflanze viele Wurzeln an. Die Pflanze ist gegen jeglichen Pilzbefall nachweislich resistent, bedeutet also, es müssen keinerlei chemische Substanzen zur Behandlung angewendet werden. Aus der ökologischen Sicht eine glatte eins. Zudem kann die komplette Hanfpflanze verwertet werden. Vom Samen über den Stängel bis hin zu den Blüten. Es muss nichts entsorgt werden.
Diese ausschlaggebenden Vorteile hat wohl auch die deutsche Industrie dazu veranlasst, 1996 die Fasern der Hanfpflanzen wieder legal zuzulassen, solange diese einen THC Gehalt von unter 0,3 % einhalten.
Die Hanfasern sind sehr wiederstandfähig, das Papier, das aus Hanf hergestellt wird, kann zum Beispiel viel öfter weiterverarbeitet werden, wie das Papier das mithilfe von Holz hergestellt wird. Die Pflanze sorgt außerdem für das so dringend benötigte Gleichgewicht in der Natur. Es kann eine deutlich höhere Anzahl von Insekten, sowie Vögeln in den Hanffeldern festgestellt werden.

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